Die Sache mit der Fahne
Die Schweiz ist wohl das einzige Land, das eine quadratische Fahne hat. Und auf dieser Fahne steht ein grosses Plus-Zeichen. In Amerikanischen Filmen wird die Schweizerfahne oft abgebildet, um Samariter zu kennzeichnen. Ein Irrtum! Die Rotkreuz-Fahne hat zwar auch ein Plus-Zeichen - aber eben ein rotes, wie es der Name schon sagt. Die Schweizer Fahne hingegen ist ein weisses Plus auf rotem Grund. Böse Zungen behaupten das sei so, damit die Schweizer ihre Fahne nicht verkehrtrum aufhängen können.
Das Rote Kreuz hat übrigens mit der Schweiz insofern etwas zu tun, dass der Gründer dieser Organisation, Henri Dunant, ein Schweizer ist. Doch nicht nur Dunant ist ein berühmter Schweizer. Auch Schauspieler Jim Caviezel hat Schweizer Wurzeln, ebenso wie die Sängerin Jewel, der American Football Star Ben Rothlisberger oder der Regisseur vom neuen Bond-Film, Marc Foster. Nicht alle Schweizer sind nach Amerika gegangen, und dort berühmt geworden. Einige sind auch hierzulande zu Weltstars avanciert: etwa Roger Federer oder DJ Bobo. Ausserdem haben immer wieder berühmte Persönlichkeiten in der Schweiz Zuflucht gesucht (und tun dies noch immer): Albert Einstein, Charles Chaplin, Michael Schuhmacher, Tina Turner, Phil Collins und viele andere. Neuerdings sollen auch Brangelina ein Haus in der Schweiz suchen.
Das liegt nicht nur daran, dass die Schweiz wunderschöne Landschaften hat, sondern weil Herr und Frau Schweizer auch eher reserviert und diskret sind. Man lässt Tina Turner in Ruhe, wenn sie in Zürichs Bahnhofstrasse flaniert. Und das schätzen die Stars eben.
Wer in die Schweiz kommt, kommt auch nicht einfach in ein Land. Man betritt ein Bündnis aus 26 verschiedenen Ländern. 26 Kantone umfasst die Schweiz, die seit längerem oder kürzerem zur "Eidgenossenschaft" (wie die Schweiz auch heisst) gehören. Zu dieser Konföderation, die dem Autokennzeichen "CH" seinen Namen gegeben hat (Confoederatio Helvetica). Das heisst auch, dass die 26 Länder zum Teil sehr verschieden und nach individuellen Logiken funktionieren. Bis heute ist für jemanden, der/die von einem Kanton in den anderen umzieht, nicht sicher, dass er oder sie seine/ihre Schule nahtlos weiterführen kann.
Sprachenvielfalt
Die Schweiz hat vier offizielle Landessprachen. Deutsch wird am meisten gesprochen, gefolgt von Französisch, Italienisch und der kleinen sprachlichen Minderheit Räthoromanisch.
Eines ist einheitlich: der Schweizer Franken, die einheimische Währung. Die wiederum unterscheidet sich aber von allen anderen Ländern. Die Schweiz hat den Euro nicht eingeführt (vielerorts wird er aber als Zahlungsmittel akzeptiert - das Restgeld gibt’s dann aber in Schweizer Franken, der offiziellen Währung). Die Schweiz ist auch nicht in der EU, sondern verfolgt einen eigenen Weg. Und das ist gut so. Und es ist auch in vielen Dingen nicht gut so. Aber die Schweiz ist eben nicht nur bezüglich der quadratischen Fahne ein Sonderfall.
Schoggi
Schweizer Schokolade kauft man wirklich am besten in der Schweiz. Der qualitative Unterschied zur Export-Schokolade ist frappant. Die Schweizer sind halt auch in dieser Frage etwas zurückhaltend - und behalten die Perlen lieber im eigenen Land.
Schweizer Fußball
Fast unglaublich ist, dass die Schweiz im Fussball einen internationalen Titel gewonnen hat. Anlässlich der Olympiade in Paris 1924 stiess die Schweiz bis ins Finale vor und verlor dort gegen die berühmten "Urus". Da es damals noch keine Europameisterschaften gab, wurde die Schweiz damals als bestklassierte europäische Mannschaft sozusagen Europameister.
Fussballerisch war aber in den Folgejahren nicht mehr viel los. Bis auf die Austragung der Weltmeisterschaft im eigenen Land 1954. Immer wieder schafften es auch Klubmannschaften in Europäischen Wettbewerben zu grossem Ruhm. Etwa die Young Boys aus Bern, die 1959 im Meistercup bis in den Halbfinal vordrangen. Oder in jüngerer Zeit zuerst der FC Basel und dann der kleine FC Thun, die beide in der Champioins League für Furore sorgten. Der FC Thun hat diesen Erfolg aber nicht verdaut und spielt heute wieder um den Abstieg und kämpft auch sonst mit ganz anderen Problemen.
Die Nationalmannschaft wiederum, die hierzulande "Nati" genannt wird (nicht erschrecken, die Schweizer Fans singen von der "Nati" und nicht vom "Nazi") musste nach 1966 fast 30 Jahre warten, bis sie sich wieder für ein grosse Turnier qualifizierten. Dies tun sie seither aber mit schöner Regelmässigkeit und erfreuen sich auch in der Bevölkerung grosser Beliebtheit
Ein spezieller Guide für Fans verrät alles Wissenswerte zur Rechtslage in der Schweiz:
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Fast unglaublich ist, dass die Schweiz im Fussball einen internationalen Titel gewonnen hat. Anlässlich der Olympiade in Paris 1924 stiess die Schweiz bis ins Finale vor und verlor dort gegen die berühmten "Urus".
Da es damals noch keine Europameisterschaften gab, wurde die Schweiz damals als bestklassierte europäische Mannschaft sozusagen Europameister. Fussballerisch war aber in den Folgejahren nicht mehr viel los. Bis auf die Austragung der Weltmeisterschaft im eigenen Land 1954.
Immer wieder schafften es auch Klubmannschaften in Europäischen Wettbewerben zu grossem Ruhm. Etwa die Young Boys aus Bern, die 1959 im Meistercup bis in den Halbfinal vordrangen. Oder in jüngerer Zeit zuerst der FC Basel und dann der kleine FC Thun, die beide in der Champioins League für Furore sorgten. Der FC Thun hat diesen Erfolg aber nicht verdaut und spielt heute wieder um den Abstieg und kämpft auch sonst mit ganz anderen Problemen.
Die Nationalmannschaft wiederum, die hierzulande "Nati" genannt wird (nicht erschrecken, die Schweizer Fans singen von der "Nati" und nicht vom "Nazi") musste nach 1966 fast 30 Jahre warten, bis sie sich wieder für ein grosse Turnier qualifizierten. Dies tun sie seither aber mit schöner Regelmässigkeit und erfreuen sich auch in der Bevölkerung grosser Beliebtheit.








